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    <title>Mal schraeg und mal schoen - Literatur</title>
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    <description>Bloggerei</description>
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    <pubDate>Sun, 01 Jun 2025 12:51:50 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Mal schraeg und mal schoen - Literatur - Bloggerei</title>
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    <title>Buch zu Neurodivergenz: „anders richtig – richtig anders“</title>
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            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
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    Ein Buch zur Neurodivergenz habe ich mir zugelegt. Weil ich finde, Neurodivergenz ist ganz schön weit verbreitet und wir Menschen sollten nicht in höher, weiter, schneller denken, sondern uns darin üben, mit Verschiedenheit umzugehen.&lt;br /&gt;
„anders richtig – richtig anders“ ist eine Empfehlung meiner Buchhandlung. Neugierig geworden, habe ich erst im Internet gesucht (es ist bei &lt;a href=&quot;https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/richtig-anders-anders-richtig-9783446279780-t-5529&quot; title=&quot;Das Buch im Hanser-Verlag.&quot;&gt;Hanser&lt;/a&gt; erschienen, die Autorinnen sind Kathrin Köller und Irmela Schautz), dann bin ich zu meiner Buchhandlung, um mindestens einen Blick hineinzuwerfen. Zum Kauf entschlossen, bin ich dann zur Theke. Kurzer small talk mit einer der Buchhändlerinnen über das Buch (sie sagte mir, es sei eine Empfehlung einer ihrer Kolleginnen und das Buch helfe wirklich). Und jetzt ist das mein Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz schön gehaltvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt mit Begriffserklärungen an. Begriffserklärungen zu Neurodivergenz, Neurodiversität, … (mir brummt ein bisschen der Kopf). Es heisst, dass verschiedene Hirne verschieden ticken. Davon ist man nicht schlecht. Sie führen auch Zahlen auf, die ich im Moment beim schnellen Durchgucken nicht mehr finde, aber ich sag mal, so anders tickende Hirne gibt es zu 20-30% in einer Gesellschaft, also Leute mit ADHS, Autismus, Synästhesie und was nicht alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist keine medizinische Abhandlung, sondern ein Buch zum Empowerment. „selbstbewusst neurodivergent“ steht auf dem Cover. Und so kommen auch betroffene Personen zu Wort mit ihrem (Leidens-)Weg. Hilft Selbstdiagnose oder nicht, ist eine der Fragen, die besprochen werden. Oder: Wer kann überhaupt Diagnosen stellen? Nicht der Laie, immer nur der Spezialist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Lesen des Buches werde ich nicht zur Spezialistin, aber mir wird bewusster, was es so alles gibt. Der Slogan „Es ist normal, verschieden zu sein“ ist so treffend. Das kann man sich merken. Ich weiss (noch) nicht, ob er auch im Buch vorkommt, aber ich weiss, dass es trifft. Oder ein Buchtitel (das Buch selbst habe ich nie gelesen): „Jeder ist normal, bis Du ihn kennenlernst“. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Jun 2025 14:26:00 +0200</pubDate>
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    <title>„Knit is for power“</title>
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            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    Dieser Buchtitel gilt auch für mich. Derzeit stricke ich wenig bis gar nichts, weil ich allgemein im Landeanflug auf die Normalität bin. Ich brauch das Stricken nicht mehr, um mich festzuhalten, mich zu beruhigen, was Produktives zu schaffen, … Mir wird immer leichter ums Herz. Viel zu viel Wolle steht hier in der Wohnung rum, finde ich nun, und diese Unmassen an Literatur dazu! Aber hergeben mag ich auch nichts. Es ist mir alles sehr ans Herz gewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese zum wiederholten Male „Die Liebe an miesen Tagen“ von Ewald Arenz. Letztens habe ich ein &lt;a href=&quot;https://www.swr.de/swrkultur/musik-klassik/gast-im-studio-der-schriftsteller-ewald-arenz-treffpunkt-musik-2025-04-12-100.html&quot; title=&quot;Interview mit Ewald Arenz bei SWR2&quot;&gt;Interview&lt;/a&gt; mit ihm gehört, das hat mich wieder zu dem Buch gebracht. In diesem Interview habe ich erfahren, dass er schon etliches Dramatisches (und schon früh) in seinem Leben erfahren hat. So lese ich das Buch mit einem etwas anderen Verständnis. Mich hatte diese unbedingte Dramatik gestört. Ich dachte, man müsse es ja nicht bis zum Äussersten treiben (doch, es gibt ein Happy End!), aber das sind halt seine Lebenserfahrungen. Das stimmt mich versöhnlicher. Das Buch ist ziemlich aus dem Leben gegriffen (bis auf ein paar kleinere Klischees – nun ja, so ist das halt) und es macht Spass, es zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist das mit dem Landeanflug auf die Normalität.&lt;br /&gt;
Ein bisschen denke ich noch an das jahrzehntelang gewesene Verquere und schüttel so für mich in den Kopf und hoffe, es kommt nichts mehr auf mich zu. Aber im Grossen und Ganzen wird mir immer wohler. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 04 May 2025 18:51:00 +0200</pubDate>
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    <title>Orientierung</title>
    <link>https://links-webentwicklung.de/index.php?/archives/247-Orientierung.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    Momentan lese ich Gerald Hüthers Buch „Biologie der Angst“. &lt;a href=&quot;https://voller-worte.de/ich-lebe/&quot; title=&quot;Petras Posting in ihrem Blog.&quot;&gt;Petra&lt;/a&gt; hat mich darauf gebracht bzw. überhaupt auf &lt;a href=&quot;https://www.gerald-huether.de/&quot; title=&quot;Gerald Hüthers offizielle Website&quot;&gt;Gerald Hüther&lt;/a&gt;, der nun weiss Gott kein Unbekannter ist. Er ist auch immer wieder in Heidelberg und hält einen Vortrag im &lt;a href=&quot;https://dai-heidelberg.de/de/&quot; title=&quot;Deutsch-Amerikanisches Institut in Heidelberg.&quot;&gt;DAI&lt;/a&gt;. Aber ich habe mich nie gekümmert. Nun habe ich doch mal in der Online-Bibliothek der hiesigen Stadtbücherei gekramt und bin fündig geworden. Weniger wegen des Obertitels „Biologie der Angst“, sondern wegen des Untertitels „Wie aus Streß Gefühle werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress hatte ich in meinem Leben sehr viel. Ich hab es oft genug geschrieben, er war familiär bedingt (meine Güte, war ich mit dem familiären Mist überfordert, der weit über die Familie rausging – es hatten sich etliche Nicht-Familienmitglieder eingemischt, blindlings, …) Seit 2017 ist Ruhe (jedenfalls mir direkt gegenüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landeanflug in die Normalität ist nicht so einfach. Man ist nicht von heute auf morgen ruhig oder stressfrei. Der Stress wirkt nach. Und immer, wenn sich etwas vom Stress verloren hat, dann hat sich die Perspektive (und damit auch das Gefühl) auf was auch immer verändert. Ich hatte nicht verstanden, was da mit mir passiert, was wiederum mindestens Unsicherheit bis hin zu Stress bewirkt hat. Gerald Hüther gibt mir in seinem Buch Orientierung, sodass ich mich wieder wohlfühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schreibt sehr schön und sehr verständlich, hängt sich rein beim Erklären und Veranschaulichen, sodass auch der Laie versteht. Wie bei dem Buch über FASD lasse ich das einfach mal sich setzen. Das tut wohl! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 23 Mar 2025 06:14:00 +0100</pubDate>
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    <title>ernste Lektüre: &quot;Und ich -&quot;</title>
    <link>https://links-webentwicklung.de/index.php?/archives/236-ernste-Lektuere-Und-ich.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;https://www.ullstein.de/werke/und-ich-/hardcover/9783988160157&quot; title=&quot;&quot;Und ich -&quot; Besprechung beim Verlag&quot;&gt;Und ich - 20 Geschichten über Wendepunkte des Lebens&lt;/a&gt; ist eine ernste Lektüre, nicht so leichtgängig, wie ich mir das erwartet hatte. Es sind Frauengeschichten. 20 Frauen, die von Wendepunkten in ihrem Leben erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte, der Ernst von was auch immer Krisenhaftem läge in der Vergangenheit, nun geht es mit Schwung in die Zukunft. Aber das, was ich bisher gelesen habe, ist ernst. Zsuzsa Bánk etwa schreibt auf Seite 120: &lt;blockquote&gt;Ja, ich war das Opfer von Gewalt. Ja, es stimmt, es ist wahr, es ist richtig, es gibt nichts zu beschönigen, nichts kleinzureden. Ich war es. Und nein, ich habe nichts dagegen getan, nichts unternommen. Ja, ich habe es zugelassen.&lt;/blockquote&gt;Das ist keine Kost, die man einfach so konsumiert. Es sind 20 Geschichten, mindestens nach jeder halte ich inne, lege das Buch erstmal weg und lasse es sacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war das Buch &quot;Knit ist for power&quot; doch etwas anderes. &quot;Knit ist for power&quot; ist empowerment, &quot;Und ich -&quot; ist nachdenklicher. Beim ersten habe ich Rotz und Wasser geheult, das zweite muss ich, wie gesagt, immer wieder weglegen. Die starke Frau wird hier nicht zelebriert (was ich an sich gut finde, endlich mal dem Schema von der starken Frau zu entkommen). Es ist einfach nachdenklich, ehrlich, realistisch.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Dec 2024 10:32:00 +0100</pubDate>
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    <title>Lebensmotive</title>
    <link>https://links-webentwicklung.de/index.php?/archives/211-Lebensmotive.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    Zur Zeit lese ich ein Buch zum KeyAccountManagement. Darin wurden auch kurz die &lt;a href=&quot;https://www.reiss-profile-ausbildung.de/reiss-profile-was-ist-das/die-16-lebensmotive-nach-steven-reiss/&quot; title=&quot;16 Lebensmotive nach Steven Reiss.&quot;&gt;16 Lebensmotive&lt;/a&gt; nach Steven Reiss angesprochen. Neugierig habe ich im Internet danach gesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese gleich mal: &lt;a href=&quot;https://www.reiss-profile-ausbildung.de/portfolio-item/lebensmotiv-rache/&quot; title=&quot;Lebensmotiv Rache&quot;&gt;Rache&lt;/a&gt;. Beim ersten Mal Lesen denke ich, das bin so überhaupt nicht ich, aber es trifft auf meine verstorbene Quasi-Stiefmutter zu (wenn Ihr jetzt an Märchenfiguren denkt: Recht habt Ihr, sie hatte ein Verhältnis zu mir wie im Märchen). Die war rachedurstig.&lt;br /&gt;
Beim zweiten Mal Lesen denke ich, mit ihr hat die negative Besetzung von Rache viel zu tun, aber das, was in dem Kästchen beschrieben wird, das trifft auch auf mich zu. Und überhaupt, so beim Nachdenken, wird mir alles schwammiger (also gucke ich ein paar der dazugehörigen Youtube-Filmchen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lese ich: &lt;a href=&quot;https://www.reiss-profile-ausbildung.de/portfolio-item/lebensmotiv-macht/&quot; title=&quot;Lebensmotiv Macht&quot;&gt;Macht&lt;/a&gt;. Der ausgeprägte Wille, andere zu beeinflussen, gar zu lenken. Das war ganz stark ausgeprägt bei meinem Vater. Dafür hat dort dann auch jedes Verantwortungsbewusstsein gefehlt. (Pygmalion zu spielen hat keinen Zweck, ergibt nur Ärger.) &lt;br /&gt;
Heisst für mich, ein starker Machtwille ist nicht per se gut. Aber stimmt denn, dass - im Umkehrschluss -, wer gerne Verantwortung trägt, dann keinen Machtwillen hat? Ich stimme damit nicht überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme mir jetzt doch vor wie beim Lesen eines Horoskops: Erst wirkt es schlagend, dann nur noch schwammig. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 05 May 2024 10:26:00 +0200</pubDate>
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    <title>Erinnerungen an die Pandemie</title>
    <link>https://links-webentwicklung.de/index.php?/archives/208-Erinnerungen-an-die-Pandemie.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    So lange ist das noch gar nicht her, aber ich bin schon am Verdrängen und Vergessen.&lt;br /&gt;
Da fällt mir ein Gedichtband, erschienen bei der &lt;a href=&quot;https://buechergilde.de/&quot; title=&quot;Büchergilde&quot;&gt;Büchergilde&lt;/a&gt;, in die Hände: von &lt;a href=&quot;https://www.safiyecan.de/&quot; title=&quot;Website der Lyrikerin.&quot;&gt;Safiye Can&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;https://buechergilde.de/shop/produkte/174464-herzschlagdrama&quot; title=&quot;Das Buch bei der Büchergilde.&quot;&gt;HerzSchlagDrama&lt;/a&gt;. Darin sind Gedichte aus verschiedenen ihrer Gedichtbände versammelt. Unter anderem eben Gedichte aus der Pandemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 74 steht als Abschluss des Gedichts &quot;Poesie und Pandemie&quot;:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir haben in diesem Jahr gelernt&lt;br /&gt;
wie man sich die Hände wäscht&lt;br /&gt;
das ist kein schlechter Anfang.&lt;br /&gt;
Und wenn wir klüger sind&lt;br /&gt;
lernen wir endlich auch Menschlichkeit.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ja, das war so unser Traum, endlich auch Menschlichkeit zu lernen.&lt;br /&gt;
Ich sag nichts weiter dazu. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 30 Mar 2024 13:03:00 +0100</pubDate>
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    <title>&quot;boy meets girl&quot;</title>
    <link>https://links-webentwicklung.de/index.php?/archives/200-boy-meets-girl.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Julia Holbe erzählt mit Leichtigkeit (...)&quot; steht auf dem Buchrücken, Zsuzsa Bánk zitierend. Zuerst hatte mich das schöne Titelbild angesprochen, dann die Rezension von Zsuzsa Bánk auf dem Buchrücken. Und dann der Klappentext: &quot;&#039;Boy meets Girl&#039; ist ein Roman wie ein französischer Film: leichtfüßig, tiefgründig und nachklingend&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es aus der Stadtbücherei ausgeliehen und mitgenommen, ein Zufallsfund unter der Rubrik &quot;Frauen&quot;. Unter dieser Rubrik weiss man nie, was man so findet: Weibchen-Romane (so nenne ich sie) à la Hera Lind oder gute Unterhaltung? Dieses Buch hier gehört in letztere Kategorie und ich bin nach den ersten Seiten immer noch dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch heisst &lt;a href=&quot;https://www.penguin.de/Taschenbuch/Boy-meets-Girl/Julia-Holbe/Penguin/e614424.rhd&quot; title=&quot;Buchvorstellung auf der Verlagsseite.&quot;&gt;boy meets girl&lt;/a&gt;, die Autorin ist Julia Holbe und erschienen ist es im Penguin-Verlag. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 07 Feb 2024 17:52:00 +0100</pubDate>
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    <title>Ewald Arenz: Die Liebe an miesen Tagen</title>
    <link>https://links-webentwicklung.de/index.php?/archives/191-Ewald-Arenz-Die-Liebe-an-miesen-Tagen.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    Ein &lt;a href=&quot;https://www.dumont-buchverlag.de/buch/arenz-die-liebe-an-miesen-tagen-9783832182045/&quot; title=&quot;Leseprobe beim Verlag.&quot;&gt;Buch&lt;/a&gt;, ein Liebesroman wie aus dem Leben gegriffen, hach! Endlich mal nicht so ein komischer Kitsch à la sie muss sich vom Tod irgendeiner Verwandten erholen, zieht aufs Land und da wartet dann der Held ihrer Tage. So etwas mag ich nicht lesen, da reicht mir schon die eintönige Wiederholung der Buchbeschreibungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, aus dem Leben gegriffen. In Rezensionen lese ich - hier beim &lt;a href=&quot;https://www.ndr.de/kultur/buch/tipps/Die-Liebe-an-miesen-Tagen-Herzerwaermender-Liebesroman,arenz104.html&quot; title=&quot;Rezension beim NDR&quot;&gt;NDR&lt;/a&gt;: &lt;blockquote&gt;Vielmehr scheint er genau zu beobachten, was seine Figuren zueinander hinzieht, aber auch, was sie voneinander wegtreibt. Das sind vor allem nachvollziehbare Bedenken, die ein bereits gelebtes Leben mit all seinen Erfahrungen nun mal mit sich bringt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das lese ich über diesen Roman immer wieder: &lt;blockquote&gt;ein bereits gelebtes Leben mit all seinen Erfahrungen&lt;/blockquote&gt;Es ist keine Teenagerliebe, keine Kinderliebe, sondern die beiden Protagonisten stehen in der Mitte des Lebens, sie um einiges älter als er. Natürlich haben sie ihre sonstigen Lebensbezüge wie etwa die demente Mutter von Clara oder der in einer (eher losen) Beziehung steckende Elias. Vielleicht zieht in Kitschromanen immer die Heldin aufs einigermassen einsame Land, weil man da umso kitschiger schreiben kann? Was weiss ich, denn ich finde, wir stecken immer in unseren Bezügen und warten nicht auf einen edlen Helden oder Heldin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eben ist an diesem Roman so schön, dass er das Leben in all seinen Facetten bedenkt. In der oben zitierten Rezension heisst es am Ende: &lt;blockquote&gt;Es ist auch eine Art Lebensroman, der mit so beeindruckender Leichtigkeit von den schwersten und den schönsten Momenten des Lebens so erzählt, dass man Lust bekommt, sich selbst immer wieder unerschrocken ins Getümmel der Gefühle zu werfen.&lt;/blockquote&gt; Jawoll! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 Sep 2023 01:17:00 +0200</pubDate>
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    <title>Freundschafts-Mythos</title>
    <link>https://links-webentwicklung.de/index.php?/archives/185-Freundschafts-Mythos.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    Aus der Stadtbücherei habe ich mir das Buch &lt;a href=&quot;https://www.klett-cotta.de/produkt/christine-preissmann-mit-autismus-leben-9783608861273-t-3036&quot; title=&quot;Mit Autismus leben.&quot;&gt;Mit Autismus leben&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;https://preissmann.com/&quot; title=&quot;Christine Preißmann&quot;&gt;Christine Preißmann&lt;/a&gt; ausgeliehen. Sie soll sehr empfehlenswert sein, eine Ärztin, Autorin, Psychotherapeutin, die auch als Betroffene das Thema sehr gut kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will mich nicht mehr gross weiter in das Thema vertiefen - ich habe das vor ca. 15 Jahren gemacht - aber so als Abschluss wird es nicht schlecht sein, denke ich. (Abgesehen davon, finde ich es besser, mich auf das jeweiligen Individuum einzulassen, denn erstens ist niemand DAS Syndrom oder DIE Krankheit (was es auch immer sei) und zweitens ist Autismus ein sehr grosses Spektrum.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 115 im zweiten Abschnitt schreibt sie was, das kann ich nicht unwidersprochen stehen lassen. Es geht um Freundschaften (Autisten tun sich oft schwer damit) und was für Vorteile &quot;normale&quot; Menschen mit ihrer grossen Anzahl an Freundschaften haben.&lt;br /&gt;
&quot;Menschen, die viele Freunde haben, können von deren unterschiedlichen Kompetenzen sehr profitieren, erhalten also durch die anderen zusätzliches Wissen, neue Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sie nutzen können. Wenn man also etwa Handwerker, Steuerberater, Anwälte, Ärzte, Buchverleger oder Finanzexperten kennt, kann man viele Anforderungen des Alltags bereits bewältigen, bevor man sich an professionelle Adressen wenden muss.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt so nicht. Ich habe wohl einen grossen Bekanntenkreis, bunt gemischtes Volk, aber ich muss &quot;trotzdem&quot; viel alleine machen. Andere Menschen sind nicht mein verlängerter Arm, sie sind sie selbst, mit ihren ganz eigenen Nöten, Bedürfnissen, Wünschen. Dazu gehört auch, die Profession des anderen zu respektieren und nicht &quot;für umme&quot; Expertenmeinung/-rat/-fertigkeiten einzuholen. Das wäre Ausnutzerei. Ein gewisser Austausch ist schon da, aber nicht in diesem hohen Mass, wie sie es hier suggeriert.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Aug 2023 19:14:00 +0200</pubDate>
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    <title>Das Buch &quot;Einspruch!&quot; von Ingrid Brodnig.</title>
    <link>https://links-webentwicklung.de/index.php?/archives/168-Das-Buch-Einspruch!-von-Ingrid-Brodnig..html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe es im vorigen Beitrag erwähnt, mittlerweile habe ich es ausgelesen. Ich konnte es nicht in einem durchlesen, weil es immer wieder sacken musste. Es hat mich also ins Nachdenken gebracht und ich habe noch mehr inneren Abstand zum familiären Verhau bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss nicht, ob ein Psychologe bei meinem Vater und Co von Verschörungstheoretikern sprechen würde. Aber Weltanschauungsfragen sind das allemal und wie sie vertreten werden. Ich sollte regelrecht &quot;umgedreht&quot; werden (was für ein Wort!) und so etwas ist kein Umgang miteinander. Nie nicht. Selbst wenn ich tatsächlich von meiner Mutter missbraucht worden wäre, dann kann eine Rettung nie darin bestehen, mich nun zu korrumpieren/umzudrehen. Der Zweck heiligt niemals die Mittel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch legt auch ausdrücklich Wert darauf, auf Augenhöhe mit seinem Gegenüber zu sprechen / zu diskutieren. Ich dagegen bin von meinem Vater und Co Dritten gegenüber (ohne dass ich die Möglichkeit gehabt hätte, dagegen einzuschreiten, weil ich gar nicht dabei war) massiv in der Achtung heruntergesetzt worden.&lt;br /&gt;
Dabei wird klar - jedenfalls, so wie ich das formuliere -, der Missbrauch lag nicht auf Seiten meiner Mutter, sondern auf Seiten meines Vaters und Co.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss meines Postings möchte ich auch noch auf eine Beratungsstelle hier in Baden-Württemberg hinweisen. Die, auf die ich im vorigen Posting hingewiesen hatte, war eine aus Sachsen-Anhalt. Von der aus Baden-Württemberg habe ich im Buch erfahren. Sie heisst &lt;a href=&quot;https://zebra-bw.com/&quot; title=&quot;Verein Zebra&quot;&gt;Zebra-BW&lt;/a&gt; - Zentrale Beratungsstelle für Weltanschauungsfragen BW.&lt;br /&gt;
Ingrid Brodnig schreibt dazu auf Seite 133:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn jemand, der oder die für Sie sehr wichtig ist, zum Verschwörungsdenken neigt, suchen Sie lieber früher als später Hilfe von Fachleuten. Es gibt Beratungseinrichtungen, die anonym und kostenlos auch dem Umfeld von Verschwörungsgläubigen zur Seite stehen. &lt;/blockquote&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 Mar 2023 16:01:00 +0100</pubDate>
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    <title>Das Buch: &quot;Freundschaft&quot;</title>
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            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    Im Untertitel heisst es &quot;Geschichten von Nähe und Distanz&quot;. Es ist zusammengesammelt und zusammengeschrieben von Katja Kraus, erschienen im S. Fischer - Verlag. (&lt;a href=&quot;https://www.fischerverlage.de/buch/katja-kraus-freundschaft-9783100021960&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; geht es zur Vorstellung beim Verlag samt Leseprobe.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden Menschen aus Politik, Kultur und Sport interviewt. Unterschiedlichste Menschen, unterschiedlichste Haltungen und Lebensweisen, was sich auch beim Thema &quot;Freundschaft&quot; niederschlägt. Ein Buch, das innehalten und reflektieren lässt, aber nie auf unangenehme Art, nie zu tiefschürfend (zu tiefschürfend wäre Arbeit), sondern auf angenehme Art anregend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe noch ein anderes Buch da liegen, eines mit 11 Interviews mit bekannten oder herausragenden Menschen. Und stecke fest. Ich stelle fest, dass so ein Buch wie das vorgestellte über &quot;Freundschaft&quot; mich mehr fesselt. Hier werden zwar auch Leute interviewt, aber hier steht nicht mehr das rohe Interview, sondern es hat einen ganz anderen Duktus und es geht um ein gemeinsames Thema, hier eben die Freundschaft. Das Thema Freundschaft ist es wert, beleuchtet zu werden, denn auch dieses - wie &quot;Mutterschaft&quot;, ein Feld, das Eline auf Instagram beackert - ist mit ziemlich Mythen besetzt. Mit Anforderungen, denen man kaum gerecht werden kann, wenn man mal ehrlich ist. Es gibt tatsächlich nicht das einheitliche Bedürfnis nach Freundschaft, sondern Freundschaften (und damit Begegnungen mit Menschen) gestalten sich sehr unterschiedlich. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Jan 2023 13:19:00 +0100</pubDate>
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    <title>Begeisternde Lesung mit Christoph Dittert in der Tiefburg.</title>
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            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    Christoph Dittert ist einer der momentan sieben Autoren der Serie &quot;Die drei ???&quot;, die es mittlerweile seit 58 Jahren gibt. Heute hat er in der Tiefburg aus dem Buch &quot;Die drei ??? und der Mottenmann&quot; vorgelesen. Huuuu, ganz schön spannend! So gut geschrieben, dass ich denke, ich muss diese Bücher, die ich noch aus meiner Jugend kenne und dann natürlich, diejenigen aus der Serie, die ich noch nicht kenne, wieder lesen. Das ist köstliche Unterhaltung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Dittert hat sich dann auch den Fragen des gemischten Publikums gestellt. Er konnte das gut und wir hatten alle unseren Spass. Die Kinder hörten fast nicht mehr auf zu fragen. Dabei habe ich auch gelernt, dass es im Kosmos-Verlag, bei dem &quot;Die drei ???&quot; erscheinen, auch &quot;Die drei !!!&quot; gibt. Das wusste ich noch gar nicht, kannte ich noch nicht. Herr Dittert meinte, die seien cool. Das sind drei Mädels, die lauter Fälle lösen, so wie auch Justus Jonas, Peter Shaw  und Bob Andrews das tun. Es schreiben lauter Autorinnen an den drei !!! und anders als bei den Jungs, gibt es bei den Mädels eine Entwicklung. Man sollte wahrscheinlich die Serie von Anfang an lesen. Ich werde gleich mal im Internet nach ihnen stöbern gehen! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 16:50:00 +0200</pubDate>
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    <title>Irrentanz aus &quot;Meister Li und der Stein des Himmels&quot;</title>
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            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    Das Buch &quot;Meister Li und der Stein des Himmels&quot; stammt aus der Feder von Barry Hughart, eines mittlerweile verstorbenen Fantasyautors. Für den ersten Band aus der Meister-Li-Serie (&quot;Meister Li und die Brücke der Vögel&quot;) wurde er sowohl mit dem &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/World_Fantasy_Award&quot;&gt;World Fantasy Award&lt;/a&gt; als auch mit dem &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Mythopoeic_Fantasy_Award&quot;&gt;Mythopoeic Fantasy Award&lt;/a&gt; ausgezeichnet. Bei uns ist die Serie im S.Fischer-Verlag erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will hier eine Szene aus dem Bergwerk aus dem Buch erzählen.&lt;br /&gt;
Im Bergwerk arbeiteten einst viele Leute beim Silberabbau (ich glaube, es war Silberabbau, wenn ich mich noch recht erinnere). Dazu wurde viel Quecksilber gebraucht, was auf die Nerven der Abbauenden ging. Sie starben gar nicht richtig, sondern tanzten wahnsinnig im Ring an einer Stelle innerhalb des Bergwerks (vllt. um ein Feuer, das weiss ich nicht mehr). Jeder, der in die Nähe dieses Rings geriet, wurde in diesen Ring hineingezogen, musste mittanzen und kam nicht mehr heraus, egal wie sehr er sich anstrengte. Sie zogen und zerrten an einem.&lt;br /&gt;
Nur &quot;Nummer Zehn der Ochse&quot; - so der Name eines der Helden in dieser Serie, Adlatus von &quot;Meister Li&quot; - schaffte es aufgrund seiner grossen Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte nur mal sehen, ob ich das kurz und bündig darstellen kann. Mir spukt es gerade im Kopf herum. (Ja, so kam ich mir bei meinem Vater vor, aber in aller Regel denke ich da nicht mehr dran. Das hier hat jetzt einen anderen Bezug.) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 08 Sep 2022 01:38:00 +0200</pubDate>
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    <title>Das ist Arbeit!</title>
    <link>https://links-webentwicklung.de/index.php?/archives/139-Das-ist-Arbeit!.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    Eine Freundin - ich sag nicht wer, denn vielleicht will sie das nicht - schreibt an einem Roman. Ich bin schon ganz gespannt. Und soll eine ihrer ersten Testleserinnen werden. Sie hat meine Hochachtung, denn Romanschreiberei stelle ich mir vom Durchhaltevermögen alleine schon nicht so einfach vor. Sie sagte mir, sie hätte gute Bücher übers Schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartig angespornt, war ich letzte Woche in einer Buchhandlung. Beim Durchstöbern (eigentlich war ich auf der Suche nach einem bestimmten Buch) stiess ich auch auf das Hobby-Regal. Da stand ein dicker Wälzer von Elizabeth George (der Thriller-Autorin mit den dicken Schinken), wie man einen guten Roman schreibt. Ich nahm das Buch nicht in die Hände, denn sie schreibt nur dicke Bücher (hatte ich vor Jahren den Eindruck, Bücher mit ordentlich Längen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtbücherei, so dachte ich, hat doch bestimmt auch Bücher zum Thema. Hat sie. Eines habe ich ausgeliehen (&quot;Creative Writing&quot; von Jesse Falzoi, erschienen im Autorenhaus-Verlag). Und heute die ersten Seiten gelesen und versucht, mitzutun. Das ist richtig Arbeit, stelle ich beim Weiterblättern fest!&lt;br /&gt;
Gleich die zweite Übung (auf S. 10) fordert mich auf, einen zweiseitigen Essay darüber zu schreiben, warum ich schreibe! Ha! Bezogen auf Normseiten sind das 3000 Zeichen! Wie die zusammenbekommen?&lt;br /&gt;
Paar Übungen und Seiten später (S. 25) werde ich in einer Übung herausgefordert: &quot;Suchen Sie in zehn Büchern, die Sie gelesen haben, Textstellen heraus, die Sie beeindruckt haben, und schreiben Sie auf, warum.&quot;&lt;br /&gt;
ZEHN Bücher, das ist viel. Das ist echt Arbeit. (Sie hat Literatur in Deutschland studiert, hatte später ein Stipendium für ein Creative-Writing-Studium in den USA.) Darf man Comics dazunehmen? (Ich werd bei sowas kreativ.) Die Erzählmirnix-Comics sind gut geeignet, denke ich mir, denn sie leben von ihren pointierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gespannt auf den Roman der Freundin (sie hat ein gutes Sujet und sie hängt sich rein).&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 23 Apr 2022 18:51:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>bell hooks hat mir geholfen.</title>
    <link>https://links-webentwicklung.de/index.php?/archives/130-bell-hooks-hat-mir-geholfen..html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    bell hooks - kleingeschrieben, denn das ist ihr Künstlername, es war der real name (grossgeschrieben) ihrer Urgrossmutter - hat mir mit ihrem Buch &quot;alles über Liebe&quot; sehr geholfen. Es hat mir geholfen, mich zu sortieren. Und ich mag meine Freundinnen und Freunde nur umso mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat mir geholfen, mich zu sortieren, bin ich doch quasi mit zwei Welten aufgewachsen. Die meiner Mutter (einer modernen Frau) und die meines Vaters, von dem meine Mutter immer gesagt hat, er habe die Neuzeit nicht kapiert und dies und das, was er toll fand (wenn ich sie gefragt hatte), hätte in seiner Jugend gegolten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde mal von einer Therapeutin gefragt, ob seine Lebensgefährtin (die Nachfolgerin meiner Mutter, die sich von ihm hatte scheiden lassen) eine traditionelle Frau gewesen sei. Den Ausdruck kannte ich damals noch nicht, konnte mir darunter nichts vorstellen. Doch jetzt sehr wohl, denn bell hooks erklärt in ihrem Buch &quot;Feminismus für alle&quot;, dass wir alle patriarchalisch - und damit sexistisch - sozialisiert seien, auch die Frauen, und dass jede:r dem erstmal auf die Schliche bei sich selbst kommen müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es knallten also Gegensätze aufeinander. Statt das bestehen zu lassen, hat mein Vater um mich gekämpft, um mich vor der bösen Mutter zu retten. (Er hat es mir selbst gesagt.) Der Hirnzwerg. Ja, er war ein Terrorist. Andershersum denke ich mir jetzt, dass ich die Leute, die stärker dem patriarchalischen Denken verortet sind als ich (oder was auch immer), dass ich die in Ruhe lasse. Man popelt nicht an Menschen herum. Jeder muss seinen eigenen Weg gehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bell hooks erklärt in ihren Büchern praktisch auch, was das Patriarchat ist. Das ist schwer nötig, denn was das Patriarchat ist, das wird einem nirgendwo gesagt. Herrschaft des Mannes oder so, aber was konkret, das war mir nie klar. Ich bin mit einem Vater aufgewachsen, der sich nichtmal den Kaffee (den sofort löslichen) machten konnte, dafür immer nach seiner Schwester rief, mit der er in einem Haushalt lebte. Der eine grosse Klappe hatte, und sonst aber wirklich nichts konnte. Der typische Patriarch von heute war das auch nicht, zudem hatte ich mich immer an meiner Mutter orientiert, die ihre Frau weiss Gott gestanden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Patriarchat geht es um Dominanz, nicht nur der Männer über die Frauen, sondern auch Männer über Männer und so. Klassismus und Rassismus gehen damit einher. Frei ist da niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Feminismus für alle&quot; bringt mir meine längst verstorbene Mutter wieder näher. Sie hatte ganz schön was drauf, war nicht zu unterschätzen. Ich habe ihr viel Gutes zu verdanken. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 08 Jan 2022 14:45:00 +0100</pubDate>
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